Haus der Evangelischen Kirche

 

Verwaltungsgebäude mit Begegnungszentrum
Mannheim

3. Preis (02/2005)

Wettbewerbsart: Realisierungswettbewerb
Bauherr: Evangelische Kirche, Mannheim

 

 

Leitgedanke: die Einheit der Kirche

Das Haus der evangelischen Kirche schließt als Baustein den Blockrand des sogenannten „Kirchenquadrats”. Mit unserem Entwurf interpretieren wir den Gedanken der Einheit. Eine Gebäudespange verbindet das „Kirchenquadrat“ und lädt Menschen von außen und innen zur Begegnung ein.

Das Gebäude, bisher noch versteckt und abgewendet von der Kurpfalzstraße, öffnet sich nun mit seinem Haupteingang zu der wichtigen Verkehrsachse. Der eingeschobene Eingang wird durch dezente Eingriffe im Bestand betont. Die umlaufende Überdachung – an dieser Stelle angehoben und farblich neu gestaltet – wird symbolisch zu einem Verbindungsband.

Der Baukörper nimmt die Proportionen und Gliederung der Nachbarhäuser auf und fügt sich so in das Kirchenquadrat ein. Die Materialität hingegen formuliert den Anspruch des Gebäudes als sichtbares Zeichen im Mannheimer Stadtbild.

 

Der Innenhof: Austausch mit anderen oder stille Meditation

Die Spange verbindet zum einen Kurpfalzstraße und Neubau, zum anderen leitet sie die Besucher und Mitarbeiter in die „Oase“, einen Ort der Begegnung, aber auch der Erholung und des Rückzugs im Innenhof des Quadrats.

Eine Abfolge der Geländeoberflächen mit verschiedenen Materialien wie Stein, Holz, Grün und Wasser definiert die vielschichtigen Qualitäten. Sie markiert Bereiche für Kultur (Stein: Skulpturenhof/Patio), Kommunikation (Holz: Terrasse), Erholung (Grün) und Meditation (Wasser).