Eastsite XII

 

Bürohaus
Geschäftsviertel Eastsite
Mannheim

2018

Bauherr: B.A.U. GmbH & Co. KG, Mannheim
BGF: 4.474 m²

Leistungsumfang: LPH 1-9

 

 

Die Eastsite ist ein Geschäftsviertel in Mannheim, das wir seit 1999 städtebaulich und architektonisch prägen. Wir definierten für das Viertel eine übergeordnete Architektursprache und wählten mit dem Betonsandwichbau eine bewährte Bautechnik, ohne Vorhandenes zu reproduzieren. Mit dem Bürohaus Eastsite XII führten wir die Sandwichbauweise auf eine neue Entwicklungsstufe.

 

Repräsentative Firmenzentrale für Global Player

Das Bürohaus Eastsite XII entwarfen wir für die Dr. Knoell Consult, einen global agierenden Dienstleister der Health Care- und Chemieindustrie. In der Unternehmenszentrale in Mannheim arbeiten heute 260 Naturwissenschaftler, Ingenieure und Mediziner. Zugleich befindet sich im Haus: die Knoell Academy – ein Fortbildungszentrum für Fach- und Führungskräfte, das sich an das Knoell-Team ebenso richtet wie an Kundenteams.

Betritt man das Haus durch die gläserne Eingangshalle öffnet sich dieser Akademiebereich. Über die Eingangshalle und das angrenzende Treppenhaus erreichen die Mitarbeiter des Unternehmens die Bürozonen.

 

Sehr wandelbare Grundrissorganisation

Knoell wünschte sich für das Haus eine klassische Bürostruktur mit Zellenbüros. Diese lässt sich jedoch jederzeit in einen Open Space wandeln. Die Flexibilität resultiert aus der Tragwerkstruktur, denn im Inneren des Hauses kommen wir mit wenigen Stützen aus.

Die Büroetagen sind als Dreibund organisiert. Die breite Mittelzone der Ebenen bietet viel Platz: für einen Konferenzraum, eine Lounge oder Cafeteria – und für alle Funktionsräume. Im Dachgeschoss ergänzt das Konzept: ein großes Mitarbeiter-Casino mit angeschlossenem Dachgarten.

 

Bürohaus mit singulärem Fassadenbild

Eastsite XII gehört zur ersten Generation von Bürohäusern, die in Sandwichbauweise mit Textilbeton umgesetzt wurde. Die von uns mitentwickelte, innovative Bautechnik machte eine singuläre Fassadengestaltung möglich.

Der Gestaltungsansatz: In ein geordnetes System aus durchlaufenden Geschossbändern stellten wir Scheiben frei ein. Diese Scheiben sind vollständig mit einem ornamentalen Relief überzogen; bei der Wahl des floralen Motivs orientierten wir uns an der Tradition des Mannheimer Jugendstils. Überdies strebten wir eine Fassade an, die explizit „in Bewegung” ist. Statt Scheiben und Fenster in ein starres Korsett einzufügen, ordneten wir diese von Geschoss zu Geschoss gegenläufig an.