Seestern II – Aureum

Umbau und Revitalisierung eines Bürogebäudes

Emanuel-Leutze-Straße
Düsseldorf

Bauherr: The Carlyle Group, Frankfurt a.M.
BGF: ca. 24.000 m²
Fertigstellung: 2006

Das Gebäude Seestern II wurde im Jahr 1978 als 12-geschossiges Bürogebäude in Stahlbeton-Skelettbauweise mit Flachdach errichtet. Die Sichtbeton-Fertigteilfassade wird durch Balkonbrüstungen und dunkelbronze eloxierten Fensterbändern horizontal gegliedert.

Ziel der Maßnahme sind die mittel- bis langfristige Verwertbarkeit sowie eine flexible Vermarktung und Neuvermietung. Die Modernisierung des Gebäudes gemäß den baurechtlichen Anforderungen und heutigen Komfortansprüchen sowie die notwendige technische Instandsetzung sind ebenso Meilensteine auf diesem Weg wie die die „Auffrischung“ der Außenhülle und der Neuausbau im Inneren des Gebäudes.
Der Entwurf ist geprägt durch die Schaffung großzügiger Bereiche unter Ausnutzung von Tageslicht, die Verbesserung der Erschließung bzw. Orientierung durch Neuorganisation der Grundrisse, die Schaffung zeitgemäßer Bürozuschnitte und den sorgfältigen Umgang mit der bestehenden Formensprache und Materialität.

Veredelung
Der neue Fluchttreppenturm mit dynamisch überhöhter Hülle und das Vordach in Gestalt eines schwebenden Prismenkörper zeigen sich als „landmark“ mit Fernwirkung dem sich nähernden Besucher. Im Einklang mit der Farbgestaltung der Gebäudefassade und des Vorplatzes unterstreicht ihre Verkleidung aus goldeloxiertem Metall die Veredelung des Gebäudes und prägen den neuen Namen des Gebäudes: “Aureum”.

Der Entwurf sieht eine umfassende Umgestaltung des gesamten Bereiches vor:
Die kleinteilig genutzten Flächen werden komplett entkernt und zu einem großzügigen Foyer umgebaut. Über die zweigeschossige Pfosten-Riegel-Fassade sowie die vorgezogene neue Eingangsfassade gelangt Tageslicht weit in den Innenraum.

Großzügige Raumhöhen, helle Farben und Tageslicht schaffen eine angenehme Atmosphäre und einen würdigen Empfang. Die Schaffung einer Kommunikationszone in Form der Lounge unterstützt die Identifikation der Nutzer mit dem Gebäude.

Durch den intelligenten Einsatz von moderner Haustechnik werden die Betriebskosten erheblich reduziert.

Ein Multifunktionsbord, das als durchgängiges Gestaltungselement in allen Bürobereichen zu finden ist, vereint in sich die Funktionen Beleuchtung, EDV- und Elektroverteilung sowie die optionale Installation einer Kühlung.

Das hochwertig verarbeitete Modul aus Aluminium wird als durchlaufendes Gestaltungselement jeweils fenster- und raumseitig installiert.