Haus der Evangelischen Kirche Mannheim

 

 

Verwaltungsgebäude mit Begegnungszentrum

Quadrat M 1
Mannheim

Realisierungswettbewerb 3. Preis
Bauherr: Evangelische Kirche in Mannheim
BGF: ca. 5.200 m²
Wettbewerb: 2005

Die Einheit der Kirche als Leitgedanke kennzeichnet den Entwurf für das neue „Haus der Evangelischen Kirche“ in Mannheim.

Eine Spange interpretiert den Gedanken der Einheit, die das sogenannte „Kirchenquadrat“ verbindet und Menschen von außen und von innen zur Begegnung einladen soll.

Das Gebäude, bisher noch versteckt und abgewendet von der Kurpfalzstraße, öffnet sich nun mit seinem Haupteingang zu der wichtigen Verkehrsachse. Der eingeschobene Eingang wird durch dezente Eingriffe im Bestand betont. Die umlaufende Überdachung wird an dieser Stelle angehoben und farblich neu gestaltet – wird symbolisch zu einem Verbindungsband.

Die Spange verbindet zum einen Kurpfalzstraße und Neubau, zum anderen leitet sie die Besucher und Mitarbeiter in die „Oase“, einen Ort der Begegnung, aber auch der Erholung und des Rückzugs im Innenhof des Quadrats.

Eine Abfolge der Geländeoberflächen mit verschiedenen Materialien wie Stein, Holz, Grün und Wasser definiert die vielschichtigen Qualitäten. Sie markiert Bereiche für Kultur (Stein: Skulpturenhof/Patio), Kommunikation (Holz: Terrasse), Erholung (Grün) und Meditation (Wasser).

Der Baukörper nimmt die Proportionen und Gliederung der Nachbarhäuser auf und fügt sich so in das Kirchenquadrat ein. Die Materialität hingegen formuliert den Anspruch des Gebäudes als sichtbares Zeichen im Mannheimer Stadtbild.