Eastsite IX

 

Bürogebäude Eastsite IX

Konrad Zuse Ring 28

Mannheim – Neuostheim

BGF oi. 2900m²

 

 

KONZEPT

Ein riegelförmiger Baukörper vervollständigt den Straßenraum des Konrad-Zuse-Rings.

Das gestalterische Konzept kontrastiert in Form und Farbe mit seinen Nachbarn. Das Gebäude reiht sich in die Straßensilhouette ein, setzt sich aber deutlich von seinen Nachbarn ab.

 

Ein markanter, 2-geschossige Eingangsbereich ist asymmetrisch im Fassadenbild angeordnet. Gemeinsam mit der im Gesamtsystem gerahmten Balkonverkleidung entsteht ein spannendes Zusammenspiel von geschlossenen und offenen Elementen.

 

In den Geschossen entwickeln sich in einem Zweibundsystem freie Grundrisse mit großzügigen Büroräumen. Aufweitungen in den Flurbereichen dienen der informellen Kommunikation und der Entspannung. Im Dachgeschoss wird das Konzept durch einen großen Aufenthaltsbereich mit angeschlossener Terrasse ergänzt.

 

ENERGIE

Das Projekt zeichnet sich durch hervorragende Energieeffizienz aus. Das energetische Konzept ist auf die Komfortbedürfnissen des Nutzers zugeschnitten, gleichzeitig wird der Energieverbrauch so weit als möglich reduziert. Wie bei allen EASTSITE -projekten wurden, um die energetischen Ziele zu erreichen, bisher Techniken und Verfahren gewählt, die in erster Linie den Energieverbrauch im Gebäudebetrieb vermeiden und eine gute Lebenszyklusanalyse sicherstellen.

Die sehr massive Bauweise des Hauses steigert den Wirkungsgrad der technischen Anlage. Eine in den Geschossdecken angeordnete Bauteilaktivierung minimiert zusätzlich den Energiebedarf des Gebäudes. Die hochgedämmte Gebäudehülle reduziert in Kombination mit einer geregelten Lüftung mit Wärmerückgewinnung die Emissionsverluste auf ein Minimum.  Eine auf 100% Eigenverbrauch des Gebäudes ausgelegte PV Anlage vermeidet überschüssige Netzeinspeisungen.

 

Um die energetischen Ziele zu erreichen, wurden bei allen Eastsite Projekten bisher Techniken gewählt, die in erster Linie den Energieverbrauch im Gebäudebetrieb vermeiden. Der niedrige Energieverbrauchsstandard der Gebäude wurde bei jedem neuen Projekt weiter verbessert. Konsequenterweise stellte sich die Frage wie darüber hinaus noch Ressourcen geschont werden können.

 

FASSADE

Das Gebäude wird in Betonfertigteilbauweise errichtet. Die Fassade besteht aus einer modularen Aneinanderreihung von Bausteinen, welche in seiner Geradlinigkeit durch hohe Plastizität besticht. Sie besteht aus einem Grundmodul mit umlaufendem Rahmen. Ein Spiel von Flächen und Tiefen in den Fassadenebenen erzeugt eine gestalterisch anspruchsvolle Gebäudehülle.