Clarenbach Gärten Köln

 

Neubau eines Wohnquartiers
Herbert-Lewin-Straße
Köln-Lindenthal

Bauherr: Fay Herbert-Lewin-Straße GmbH & Co. KG
BGF: ca. 23.300 m²
Fertigstellung: 2008

www.clarenbachgaerten.de

Am Clarenbachkanal im Kölner Stadtteil Lindenthal entstand auf einem Grundstück von 7.105m² eine hochwertige Wohnanlage mit 107 Wohneinheiten. Das Konzept richtet sich nach dem Anspruch einer gehobenen Klientel an Architektur.

Die Baumassen werden so auf dem Areal arrondiert, dass jede Wohnung durch ein Höchstmaß an Belichtung und Belüftung versorgt wird. Daher sieht das Konzept keine klassische Blockrandbebauung vor, sondern die Aufteilung in drei Einheiten, die jeweils aus einem zweigeschossigen Sockelbau mit darauf ruhenden Einzelkörpern bestehen. Das Konzept ermöglicht eine durchlässige Gesamtstruktur, die verschiedenste Durch- und Ausblicke bieten. Der Blick der oberen Wohnungen auf den Kölner Dom darf dabei natürlich nicht fehlen.

Die Wohnungen der oberen Geschosse werden größtenteils dreiseitig natürlich belichtet.

Die Wohnungen des Erdgeschosses, z.T. als Maisonetten, erhalten eine Kompensation durch Zuordnung von Gärten bzw. Grünbereichen.

Die Erdgeschosswohnungen können außerdem wie die Penthousewohnungen eine großzügige lichte Geschosshöhe von 3,00m aufweisen, auch die übrigen Geschosse sind mit 2,70m lichtem Raum höher als der übliche Standard.

Das besondere an den Obergeschossen sind die so genannten „Geschossgärten“, zwischen den Baukörpern aufgespannte Decks, die einen zusätzlich begrünten Außenbereich bieten.

Damit stehen den Bewohnern der Geschosswohnungen Außenflächen bis zu 120qm zur Verfügung.

Die Flexibilität der Grundrisse ist Programm. Nur wenige tragende Wände, Stützen und Schächte sind festgelegt, den zukünftigen Nutzern bleiben viele Möglichkeiten, Ihren Grundriss individuell mitzugestalten.

Die Hochwertigkeit des Projekts lässt sich bis ins Detail erkennen. Neben dem zweigeschossigen Sockel mit Natursteinbekleidung kommen z.B. durchgängig bodentiefe Echtholzfenster, Terrassen und Balkone mit Belägen aus Lärchenholz und bereits bauseitig mit Bambus begrünte Pflanzkübel zum Einsatz. Im Inneren setzt sich das Niveau durch hochwertige Ausstattung z.B. in Bädern fort.

Auch bei der Haustechnik wurde weit über bekannten Standard hinausgedacht. Die Hälfte der Heizenergie wird aus dem Grundwasser (Erdwärme) gewonnen und in Kombination mit Fernwärme genutzt. Im Sommer wird der Kreislauf umgedreht: So wirkt in den Wohnungen eine natürliche Fußbodenkühlung. Zusammen mit der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und der hohen Dämmung der Gebäudehülle wird somit der Niedrigenergiehaus-Standard (KfW-60) erreicht.

Ein weiteres Stichwort heißt Zutrittskontrolle: durchgängig kommt ein Keyless-Go-System zum Einsatz, das heißt alle Türen von der Tiefgarage bis zur Wohnung öffnen bzw. entriegeln sich automatisch, während der elektronische Schlüssel in der Tasche verbleiben kann.